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Posts Tagged ‘florenz’

Viel ist passiert in diesem Herbst, in Stichpunktform seien zu nennen:

#GMW13; #CLC13 (Barcamp Corporate Learning); #DBVC-Sommercamp; #LearningConversations Florenz; #E-Learning-Summit Ludwigsburg; #ÖFEB13 Innsbruck; #LLL-Kolleg Krems + Wien; #Albertina – Matisse Ausstellung

und was man auch nicht vergessen sollte

#LernkulturDiskussionen in Innsbruck; #Konfrontation mit Feldenkrais Pädagogik in Alpbach und Darmstadt; #ÜberdenkenMeinerDiss; #NeuausrichtungMeinerDiss; #Präsentation DissÜberlegungen; #HinweisAufDeleuze (Was ist Philosophie? Was ist ein Begriff?); #UmsturzMeinesPrivatlebens; #AbschiedNehmen; #Umzug; #NeuPriorisierung; #Projektskizze für SRH

Um es kurz zu machen, es ist sehr viel passiert und in vielerlei Hinsicht wurde ich enorm geprägt. Was entscheidend dabei ist, die persönliche Entwicklung scheint mir zunehmend mit meiner wissenschaftlichen bzw. beruflichen Entwicklung zu korrelieren. Als Merker bzw. Learnings für die Zukunft möchte ich einige Aspekte herausgreifen, die mir besonders relevant scheinen.

In Florenz durfte ich lernen, wie viele Annahmen kulturell geprägt sind, ohne dass wir uns dies bewusst machen. Insbesondere, dass wir in bestimmten Strukturen denken und Dinge kombinieren, scheint mir nun zu tiefst vorgeprägt. Auch wie Kunst und Kultur zusammenspielen, wie prägend schöne Orte, einzelne Bilder sind – dies sollte man nie vergessen. (Siehe oben der Sonnenaufgang, oder eben auch die Bilder aus den Tiroler Alpen). Diese Eindrücke eröffnen neue Wege und geben Kraft.

Wie bereichernd offenes Feedback sein kann, durfte ich in Innsbruck erleben. Zugleich aber auch wie wichtig es ist Rückhalt zu bekommen, auf einen Menschen zu vertrauen, der wirklich da ist wenn man ihn braucht. Der einem hilft mit dem Feedback zu arbeiten, obwohl er oder sie selbst unter Druck stehen. (Wir erinnern uns an das Wunderbare und den wunderbaren Gedanken).

Was mir jedoch besonders wichtig ist, ist der Aspekt aus dem gewohnten Umfeld auszubrechen. Ich durfte mich in Österreich zwei Wochen meiner Dissertation widmen, ohne viel Ablenkung darüber nachdenken… mir Zeit nehmen die Gedanken weiter zu denken und nicht immer zu hetzen. Ohne die Feedbackschleifen wäre es sicher nicht so produktiv geworden, doch ich weiß jetzt, dass es eben die Konzentration braucht. Nur so konnte ich mir klar werden (hier nochmal herzlich Dank an Prof. Baumgartner für die Geduld) was meine Dissertationsarbeit leisten kann –und was eben nicht. (Siehe dazu zeitnah einen Beitrag, der auch auf meine Inhalte auf Wikiversity.org eingeht).

Dazu ist es aber auch notwendig Prioritäten zu setzen, Dinge auszulassen und  mal auf etwas zu verzichten – auch wenn man es sich zu tiefst wünscht. => Strategisch kluges Handeln ist entscheidend für die wissenschaftliche Arbeit, aber eben auch für das Privatleben.

Das ist ein anderer Weg als ihn Matisse beschreibt… doch auf seinen Weg, sein Zitat werde ich noch zu sprechen kommen. Bestimmt!

“Der Fauvismuss erschütterte die Tyrannei des Pointillismus. Er lässt sich in einem allzu ordentlichen Haushalt nicht leben. Also bricht man in die Wildnis auf, um sich einfachere Mittel zu beschaffen, die den Geist nicht ersticken!”
Quelle: Wandtext Albertina Wien

 

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