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Posts Tagged ‘Baumgartner’

Seit Mittwoch bin ich in Krems zum Kolleg. Durch die frühe Anreise war es möglich in Ruhe in Krems anzukommen, Freunde zu treffen und neue Bekanntschaften zu schließen. Kurzum, es war eine gute Basis für ein spannendes Kolleg.

Neuerungen

Seit letztem Semester ist es Pflicht seine Dissertationsvorhaben dem Beirat des Kollegs vorzustellen, nur so kann man einen Betreuer formal zugeteilt bekommen. Am Donnerstag waren die ersten 4 Präsentationen – doch nur eine von vier (1 aus 4) wurde angenommen. Wie eine Kommilitonin bemerkte, waren sowohl die Professoren als auch die Präsentierenden sehr aufgeregt. Dies wird sich zeitnah sicher legen, drum mache ich mir deswegen wenig Sorgen – mag mich aber da gut auf November vorbereiten (plane dann meine Vorstellung)

Die Zweite Neuerung betrifft Kurzvorträge durch Kollegiaten im Rahmen des Community Treffens. 9 Themen wurden vorgestellt, von “3D Printing (Rapid Prototyping)” bis zu “MOOCS” (Massive Open Online Courses). Diese Neuerung bringt zwei Bereicherungen mit sich. Zum einen aktiviert sie die Doktoranden, indem sie die Aktivität von den Professoren auf die Lernenden verlagert. Zum zweiten ist es eine schöne Möglichkeit einen Überblick über Trends bzw. aktuelle Entwicklungen zu bekommen, insbesondere diesmal beim Thema Horizon Report (Zusammenfassung siehe Peter Baumgartner hier).

Was war wichtig

Um ehrlich zu sein, waren in diesem Kolleg vor allem die Gespräche in den Pausen entscheidend. Zum einen um gemeinsame Überlegungen zu unseren Dissertationsvorhaben zu besprechen, um nächste Treffen zu vereinbaren (Peer-Learning) – aber auch um bestehende Kontakte zu pflegen, zu vertiefen oder manches wieder auf die Spur zu setzen…

Nächste Schritte Diss.

Dazu rechne ich auch das Abschlussgespräch mit Peter Baumgartner heute Nachmittag hinsichtlich meiner Diss. Dieses war sehr konstruktiv und es scheint als wäre auf Basis der Arbeiten von Dieter Euler zu Lernkultur ein Weg gefunden, mit dem ich einen relevanten Beitrag für die Wissenschaft leisten könnte – und der zugleich auch praktische Auswirkungen haben könnte.

Vorab nun erstmal Stichworte:

  • Video
  • Logik der Lernkulturdimensionen
  • Ganzheitliche, holistische Betrachtung über Lernsettings und -arrangements hinaus
  • Kontext und Anpassungsfähigkeit (Vigotsky ZPD)
  • Empirische Erhebung

Krems Blümchen

(Bildquelle: Nina Grünberger)

Manches ist noch recht unscharf, doch zeigen sich langsam erste Blüten

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Am 22/23. Nov. 2012 fand an der DUK die 8. Forschungswerkstatt statt (Beschreibungen und Ankündigungen siehe hier, hier und hier)

Thema der Forschungswerkstatt war die “Effektivität von Netzwerken”. In den Vorträgen wurden verschiedene Modelle zur Untersuchung von Netzwerken diskutiert, insbesondere die Überlegungen von Schiepek, zusammengefasst unter dem Begriff der Synergetik (ausführliche Dokumentation des Konzeptes als Buch, siehe hier). Die beiden Referenten Peter Weber und Johannes Katsarov vom IBW in Heidelberg stellten dieses Konzept dar und zeigten auf, wie man Netzwerke praktisch analysieren kann. Insbesondere die Überlgungen von Frederik Vester wurden hier wieder aktuell – ähnlich wie bei der Wissensbilanz made in Germany (auch hier kommt Vester systemisches Denken bei der Analyse der Wirkungen zwischen Einflussfaktoren zur Anwendung). Die Referenten stellten außerdem verschiedene Tools vor – deren Funktionsumfang jedoch fast komplett (und an manchen stellen sogar besser, da Zeit- und Ressourcenkomponente besser eingeflochten) von der Wissenbilanz-Toolbox geleistet werden kann (kostenloser Download hier). (more…)

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Wie Peter Baumgartner in seinem Blog ausführlich berichtet hat (z. B hier, hier, und hier), tut sich derzeit einiges im Kolleg Life Long Learning (Überblicksinfo Kolleg). Gestern gab es hierzu ein Treffen von Mitgliedern des Kollegs, Mitarbeitern der Donau Uni Krems (DUK) und Freunden des Kollegs.

Im Rahmen dieses Treffens wurde ein Ausblick gegeben, wo sich das Kolleg und das neue Forschungscluster an der DUK hin entwickeln könnte. Besonders spannend dabei, ist die Überlegung, hochrangige Professoren als Berater zu konsultieren, um an der Gestaltung des Kollegs zu beteiligen (Namen sind noch nicht alle offiziell, werden aber sicher zeitnah auf den Seiten des Cluster, auf dem Blog Gedankensplitter von PB oder auf der DUK Seite veröffentlich).

Begeistert hat mich auch die offene Herangehensweise und die Vielfältigkeit der Mitglieder. In dem Cluster treffen sich Kulturwissenschaftler, Informatiker, Pädagogen, Soziologen, Theaterwissenschaftler  und viele Professionen mehr. Da ich nach wie vor zum Thema LERNKULTUR promovieren möchte, scheint es genau der richtige Ort (und auch die richtige Zeit) für mich um durchzustarten. Denn Kultur kann man nie nur aus einer Disziplin denken, insbesondere nicht wenn man Bernds (Bernd Schmid) Anregungen ernst nimmt und versucht in verschiedenen Perspektiven zu denken.

Um es kurz zu machen, ich freue mich sehr auf die Arbeit im Kolleg, im Cluster und auf den Austausch und das Zusammensein mit “der Community”.

 

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