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Archive for the ‘Life Long Learning’ Category


Anfang April hat mich Karlheinz (@khpape bei Twitter) auf das Barcamp der VHS aufmerksam gemacht… und mich etwas angestachelt eine Flipped Session zu Lernkultur anzubieten… Mixxtplattform siehe hier: http://vhscamp.mixxt.de

Für mich kam das gerade zum richtigen Zeitpunkt, da ich mich in meiner Dissertation etwas verrannt, die Bodenhaftung verloren hatte. Drum an der Stelle erst nochmal herzlichen Dank Karlheinz!

Damit die Bodenhaftung wieder hergestellt wird, habe ich mir die folgende Session überlegt (mal weniger wissenschaftlich und eher pragmatisch). Ich möchte mit Interessierten darüber diskutieren, wie Lernkultur die Organisation des Lernens unterstützen kann. Ich möchte über Potentiale sprechen und wie ein Transfer in die Praxis aussehen kann. Damit das gelingt, habe ich für die Vorbereitung etwas Input vorbereitet, also ein kleine Einführung. Ich hoffe für LeiterInnen/ Fachbereichsleiter und HPM der einzelnen VHS ist dies ein guter Einstieg um entscheiden zu können, ob die Session für sie ansprechend ist.

Zu dem Material gehört außerdem eine kurze Zusammenfassung einer Session auf dem #clc13 in Frankfurt (mit Prof. Sauter und anderen Professionellen)

https://www.youtube.com/watch?v=k92krWQ-b3E

Für mehr Informationen verweise ich hier auf das Material auf der MixxtPlattform und die Präsi auf Slideshare

Mixxt:    http://vhscamp.mixxt.de/networks/forum/thread.339647

bzw. http://vhscamp.mixxt.de/networks/files/folder.23986

und Slideshare:

 

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Gestern fand im Rahmen des Studium Generale der Ruperta Carola (Uni Heidelberg) ein Vortrag von Karlheinz Meyer zum “Human Brain Project” statt, dem EU-weit größten öffentlichen Forschungsprojekt (Budget ca. 1,2 Mrd. Euro)

Link zur Veranstaltung: hier

Link zum Human Brain Project: hier

Der Vortrag war sehr hilfreich, gut verständlich und damit auch informativ. Doch was mich tatsächlich mehr bewegt hat war eine andere Tatsache, eine andere Begebenheit. Von den ca. 100 Zuhörern waren geschätzt mehr als 90 SeniorInnen. Es waren kaum Studenten da für die das Studium Generale gedacht ist, dafür aber interessierte ältere Menschen.

Aus meiner Sicht gibt es jetzt im Grunde zwei richtungen die spannend sind zu denken. Entweder

a) Frage ich mich jetzt, warum so wenige Studenten da waren (Prüfungszeit, Bekanntmachung der Veranstaltung, Sommertag….), oder

b) ich mache mir Gedanken darüber, warum es noch so viele SeniorInnen gibt, die freiwillig lernen (wollen) und am Abend zu der Veranstaltung gehen.

Studium Generale - SeniorINNen Dominanz

Mir sagt die zweite Richtung mehr zu. Drum will ich den Beitrag als Anlass nehmen um ein Stück weiter darüber nachzudenken. Ich möchte ein Stück weit der Frage nachgehen, was eben lebenslanges Lernen fördert. Hierzu werde ich heute Abend jedoch nicht mehr kommen… somit ist dieser Beitrag ein Merker für mich und eine Einladung für alle anderen, mit mir über dieses Thema nachzudenken.

PS: Eigentlich ist das doch auch ein Evolutionsthema oder – Für SeniorInnen ist es auch im hohen Alter notwendiger als früher, weiter zu lernen 🙂 Zumindest vielleicht.

 

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Erfahrungen

Für mich war der Writersworkshop einer der Höhepunkte des Juni-Kolleg in Krems. Zum einen weil ich sehr auf das Format gespannt war – denn obwohl ich im Orga-Team war, habe ich ja noch nie einen erlebt – zum anderen weil ich sehr viel Arbeit in das Paper des Workshops investiert habe und mich da natürlich das Feedback der anderen Teilnehmer interessiert (der Erstellungsprozess ist teilweise hier dokumentiert, Danke Dir nochmal Nina!).

Um ganz ehrlich zu sein, mir war ein wenige Bange ob des Feedbacks. Denn auch wenn laut Plan vor allem die Wertschätzung im Vordergrund steht und ich weiß, dass dies im Kolleg eh intensiv gelebt wird… für mich ging es einfach um Viel, da das Paper zentral für meine aktuellen Überlegungen in der Diss. ist. Hinzu kommt, dass ich vergangene Woche in St. Gallen auf dem SCIL Congress nochmal viele Anregungen bekommen habe, vor allem durch das Paper über Lernkulturen an Hochschulen (Jenner – hier) und die Gespräche mit den DoktorandInnen von SCIL/ der HSG.

Die Teilnehmer des WW haben es jedoch geschafft, Wertschätzung zu vermitteln und rege über Verbesserungsvorschläge zu diskutieren. Ich habe mir vieles an Anregungen mitgenommen und werde dies in den kommenden Tagen auswerten. Dabei war es für mich besonders überraschend, in welche Richtungen die Teilnehmer weiter gedacht haben. Diese Impulse greife ich auch gerne auf um zu beschreiben a) was ich nicht meine b) wo ggf. noch Erweiterungen möglich sind.

Outcomes

Die Outcomes des WW sind vielfältig und reichhaltig. Aus diesem Grund möchte ich die wichtigsten Aspekte heute nur stichpunktartig nennen um ggf. später darauf zurück zu kommen.

  • Viele wichtige Hinweise in den Grauzonen der Zitation (Ausführlichkeit; Umgang mit Webquellen)
  •  Hinweise zur Nutzung von Grafiken und Tabellen
  • Hinweise zu den Schwächen meines Schreibstil (Orientierung, Komplexität), und zu fehlenden Erläuterungen
  • Ein guter Eindruck, über die Themen der anderen, da sehr intensive Auseinandersetzung
  •  Ein Grundverständnis über den Ablauf des Formats WritersWorkshop (Gosh; Ungosh)
  • Zusätzliche Orientierung wo meine Diss. hinlaufen könnte.

Findings

Das Format WW hilft zu verstehen was Andere in die eigenen Texte hinein interpretieren und welche Formulierungen und Argumentationsketten hilfreich sind. Damit ist es eine wunderbare Möglichkeit meinen eigenen Stil zu verbessern bzw. zu verfeinern. Dies ist mir wichtig, da meine Texte etwas verändern sollen, was sie jedoch nur vermögen, wenn man sie auch versteht – und es zumindest grob in die Richtung geht, die ich dabei im Sinn hatte.

Das Format Writers-Workshop hat einige Tücken, wird aber grundsätzlich unterschätzt. Es ist eine wunderbare Form um in der Diskussion bestimmte Dinge besser zu verstehen und sich zu entwickeln. Klare Empfehlung an alle dies auszuprobieren.

Im eigenen Stil gibt es einige Grauzonen was die Menge und die Dichte an Zitationen angeht. Ich muss mich noch daran gewöhnen eigene Gedanken so zu formulieren/ Inputs so zu praphrasieren, dass es nicht nervig ist aber eben auch kein Plagiat.

Mein Schreibstil wird als „episch“ und „schön“ beschrieben, aber auch als unverständlich. Ich muss klarer herausarbeiten wo meine Argumentation hinläuft und dem Leser mehr Orientierung geben.

 

Früchte der Arbeit (Erbeere)

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Seit Mittwoch bin ich in Krems zum Kolleg. Durch die frühe Anreise war es möglich in Ruhe in Krems anzukommen, Freunde zu treffen und neue Bekanntschaften zu schließen. Kurzum, es war eine gute Basis für ein spannendes Kolleg.

Neuerungen

Seit letztem Semester ist es Pflicht seine Dissertationsvorhaben dem Beirat des Kollegs vorzustellen, nur so kann man einen Betreuer formal zugeteilt bekommen. Am Donnerstag waren die ersten 4 Präsentationen – doch nur eine von vier (1 aus 4) wurde angenommen. Wie eine Kommilitonin bemerkte, waren sowohl die Professoren als auch die Präsentierenden sehr aufgeregt. Dies wird sich zeitnah sicher legen, drum mache ich mir deswegen wenig Sorgen – mag mich aber da gut auf November vorbereiten (plane dann meine Vorstellung)

Die Zweite Neuerung betrifft Kurzvorträge durch Kollegiaten im Rahmen des Community Treffens. 9 Themen wurden vorgestellt, von “3D Printing (Rapid Prototyping)” bis zu “MOOCS” (Massive Open Online Courses). Diese Neuerung bringt zwei Bereicherungen mit sich. Zum einen aktiviert sie die Doktoranden, indem sie die Aktivität von den Professoren auf die Lernenden verlagert. Zum zweiten ist es eine schöne Möglichkeit einen Überblick über Trends bzw. aktuelle Entwicklungen zu bekommen, insbesondere diesmal beim Thema Horizon Report (Zusammenfassung siehe Peter Baumgartner hier).

Was war wichtig

Um ehrlich zu sein, waren in diesem Kolleg vor allem die Gespräche in den Pausen entscheidend. Zum einen um gemeinsame Überlegungen zu unseren Dissertationsvorhaben zu besprechen, um nächste Treffen zu vereinbaren (Peer-Learning) – aber auch um bestehende Kontakte zu pflegen, zu vertiefen oder manches wieder auf die Spur zu setzen…

Nächste Schritte Diss.

Dazu rechne ich auch das Abschlussgespräch mit Peter Baumgartner heute Nachmittag hinsichtlich meiner Diss. Dieses war sehr konstruktiv und es scheint als wäre auf Basis der Arbeiten von Dieter Euler zu Lernkultur ein Weg gefunden, mit dem ich einen relevanten Beitrag für die Wissenschaft leisten könnte – und der zugleich auch praktische Auswirkungen haben könnte.

Vorab nun erstmal Stichworte:

  • Video
  • Logik der Lernkulturdimensionen
  • Ganzheitliche, holistische Betrachtung über Lernsettings und -arrangements hinaus
  • Kontext und Anpassungsfähigkeit (Vigotsky ZPD)
  • Empirische Erhebung

Krems Blümchen

(Bildquelle: Nina Grünberger)

Manches ist noch recht unscharf, doch zeigen sich langsam erste Blüten

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Es ist Weihnachten 2012. Draußen, im Wald von Neustadt Aisch hat es über 10°C und der Schnee ist lange wieder weg. Auch sind die Weichen nicht für ein klassisches Weihnachten gestellt (gewesen) und … deshalb war ich heute im dunklen im Wald joggen, anstatt zu Hause auf das Christkind zu warten.

Doch es hat mich gefunden, ich wurde sehr reich beschenkt – mit ein Bischen Magie, wunderschönen Perspektiven, säuselndem Wasser vom Bach und einer für mich großen Erkenntnis, was Emergenz und Zauber anbelangt. (more…)

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Die letzten Tage in Krems haben viele neue Gedanken losgetreten und für mich für viel Klarheit gesorgt. Ein Grundproblem meiner bisherigen Überlegungen wurde offenbar – ich kann Lernkultur nicht aus der Summe der Elemente ableiten. Mit Bezug zu dem Vortrag der 8. Forschungswerkstatt (Synergeit; Schiepek) und den Anregungen von Prof. Baumgartner (Goffman, Bateson) wurde klar, die Elemente und die Lernkultur liegen auf zwei unterschiedlichen Ebenen (Systemebenen, Netzwerkebenen etc.), entsprechend kann ich die Muster von Lernkultur nicht aus den Elementen ableiten.

Statt dessen muss ich meinen Blick auf die Emergenten Aspekte lenken und mit Hilfe der o.g. Autoren versuchen die “Makro-Muster-Ebene” greifbar zu machen.

Bei gutem Kaffee und die Impulse einer sehr klugen jungen Dame im Ohr kamen mir folgende Gedanken:

– Kann ich den Forschungsbereich nicht auf “(transformative) Bildungsprozesse” eingrenzen, also somit Faktenlernen etc. ausgrenzen?
– Kann “Lernkultur” nicht eine Bedingung, eine Möglichkeit sein krisenhaftes Lernen zu unterstützen, also dazu beizutragen dass der Bildungsprozess gelingt?
– Wenn dem so sei, könnte dann nicht der Vergleich verschiedener Akademien die “Bildungsprozesse für Ihre Klienten versprechen” sogar eine empirische Basis sein um “Lernkultur-Makro-Muster” zu beschreiben und ihre Auswirkung auf das Gelingen der Transformation zu analysieren

 

Und natürlich machen diese Überlegungen mehr Fragen auf, als sie beantworten. Doch habe ich nun ein sehr gutes Gefühl, da mir langsam klar wird wo die Reise hingehen kann.

An dieser Stelle vielen Dank an die zwei Personen, die mir hier auf die Sprünge geholfen haben!

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Am 22/23. Nov. 2012 fand an der DUK die 8. Forschungswerkstatt statt (Beschreibungen und Ankündigungen siehe hier, hier und hier)

Thema der Forschungswerkstatt war die “Effektivität von Netzwerken”. In den Vorträgen wurden verschiedene Modelle zur Untersuchung von Netzwerken diskutiert, insbesondere die Überlegungen von Schiepek, zusammengefasst unter dem Begriff der Synergetik (ausführliche Dokumentation des Konzeptes als Buch, siehe hier). Die beiden Referenten Peter Weber und Johannes Katsarov vom IBW in Heidelberg stellten dieses Konzept dar und zeigten auf, wie man Netzwerke praktisch analysieren kann. Insbesondere die Überlgungen von Frederik Vester wurden hier wieder aktuell – ähnlich wie bei der Wissensbilanz made in Germany (auch hier kommt Vester systemisches Denken bei der Analyse der Wirkungen zwischen Einflussfaktoren zur Anwendung). Die Referenten stellten außerdem verschiedene Tools vor – deren Funktionsumfang jedoch fast komplett (und an manchen stellen sogar besser, da Zeit- und Ressourcenkomponente besser eingeflochten) von der Wissenbilanz-Toolbox geleistet werden kann (kostenloser Download hier). (more…)

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