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Archive for September, 2013

Noch 2 Tage, dann startet das #clc13 in Frankfurt. Dort möchte ich ein Session-Angebot machen zum Thema Lernkultur…

dank LUTZ BERGER (@Lutzland) gibt es zur Vorbereitung ein kleines Video mit

– dem Grund der Session
– den angestrebten Output (Orientierung geben, gemeinsam Dimension gestalten und die RELEVANTEN Fragen erarbeiten) und
– dem Aufbau meiner Session:

DANKE LUTZ!!!

Die Präsentationsfolien sind ja bereits im letzten Artikel hinterlegt (siehe hier). Wer sich angesprochen fühlt von dem Thema und tiefer einsteigen möchte… für den habe ich auf Scribd eine erste Version meines Artikels zu “Lernkultur als (didaktische) Gestaltungsperspektive” eingestellt, hier die Vorschau (PDF Datei auch am Ende des Artikels):

Lernkultur Als Didaktische (Gestaltungs-) Perspektive Von Bildungsvorhaben #CLC13 by faittner

Der Beitrag berücksichtigt jedoch noch nicht das St. Gallener Modell zu Lernkultur bzw. zu “Studien Programmkultur” von Tobias Jenert (Publikationen gesamt: hier; Dissertation zu Lernkultur / Programmkultur, hier). Seine Ausführungen zur

– Pädagogisch-Interaktionale Dimension
– Individuelle Dimension
– Organisationale Dimension

muss ich noch ergänzen. Dies und einige Folien folgen in der nächsten Überarbeitungsschleife. Für den zeitliche Rückblick und die Nachzeichnung des Diskurses (vor allem die Grafik) gilt das ebenso. Dafür bietet der Artikel einen Zugang, um sich persönlich dem Thema zu nähern und in den WISSENSCHAFTLICHEN Diskurs einzusteigen. Soll heißen, für Praktiker nur bedingt geeignet 😉

Für die vielen Hinweise zur Überarbeitung möchte ich mich an der Stelle nochmal herzlich bei  Nina Grünberger bedanken, die mich  sehr tatkräftig und geduldig unterstützt hat!

… und nun auf zur Mixxt-Seite des #clc13, dort warten noch viele SessionVorschläge

PDF Download des Papers:

Lernkultur als didaktische (Gestaltungs-) Perspektive von Bildungsvorhaben #CLC13

 

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Nächste Woche Freitag/ Samstag (27/28.09.2013) findet in Frankfurt das 3. Corporate Learning Camp statt (Startseite hier). Nachdem ich mich auf den letzten Barcamps darüber beschwert habe, dass manche Session (Miniworkshops in denen alle als Teilgeber sich in das Thema einbringen) etwas lieblos oder wenig durchdacht durchgeführt wurden probiere ich einmal eine Vorbereitung für meine Session online durchzuführen.

Damit wird die Session sicher nicht zu einer “Flipped Session”, trotzdem bin ich gespannt ob Teilnehmer mit Vorkenntnissen in die Session kommen, oder ob Impulse verpuffen. Welche Impulse? Folgendes würde im Idealfall bereitgestellt:

  • Präsentation vorab (Check, Vorabversion steht auf Slidehare; am Ende des Posts embedded)
  • Kurzvideo zur Einführung (offen – ist mit Lutz für nächste Woche geplant)
  • Begleittext (offen, Idee: Meinen Text des Writers Workshops anpassen und bereitstellen)
  • Einstiegsseiten in Wikiversity (wird wohl nicht mehr klappen)
  • Diskussion auf der CLC Seite starten (geplant für Sonntag, nach der Bundestagswahl)

Als Ziel für die Session habe ich mir gesetzt, dass eine Diskussion darüber stattfindet, welche Fragen zu stellen sind wenn man versucht Lernen auf Basis eines Lernkulturkonstrukts zu organisieren und welche Dimensionen den Teilnehmern relevant erscheinen. Außerdem möchte ich Lernkultur etwas vom Klischee des “Modeworts” entlasten, indem ich darlege warum der Kulturbegriff (zumindest für meine Arbeit) passend scheint.

!!! Über Anregungen für die Session vorab freue ich mich sehr – und widme mich nun dem Vorbereitungstext

Hier der Vortrag direkt als PDF:

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Diese Tagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft (GMW) steht für mich im Lichte der Vereinfachung, des Reduktionismus und der Neu-Fokussierung. Was meine ich damit?

Es wäre ein Leichtes über die guten Beiträge zu sprechen, oder die bereichernden Gespräche im Rahmen der GMW (was mein pers. Hauptziel dieser GMW war) – doch soll es in diesem Blog ja über INSIGHTS oder zumindest Ideen gehen (dazu zeitnah ein Artikel über die Wissenschaft der Idee nach Bateson anlässlich des Philosophiertages in Karlsruhe gestern + Alfred North Whitehead), und nicht ein Protokoll. Was bleibt also bei mir hängen?

Überlegungen

Ich stelle fest, es gibt eine Tendenz darüber nachzudenken wie Medien das Lernen verändern sollten, anstatt darüber nachzudenken wie sich Lernen weiterentwickeln könnte und was die Anforderungen an die Medien sein könnten. Deutlich zu spüren war dies, als die einfache und funktionale Nutzung von Tools als wenig reflektiert interpretiert wurde. Hingegen ein komplexes PLE als erstrebenswert (also für jede Aufgabe das passende Tool). Da frage ich mich doch, was ist wesentlich? Meiner Ansicht nach ist es auch eine erstrebenswerte Fähigkeit, mit einfachen, gegebenen Mitteln die Aufgaben zu lösen und Tools so zu modifizieren oder zu nutzen, dass es eben zielführend ist. Ross und Reiter scheinen vertauscht.

Eines muss ich jedoch zugeben, darüber nachzudenken wie Medien eine veränderte, vielleicht sogar eine qualitativ höherwertige Partizipation, oder zumindest mehr Partizipation ermöglichen finde ich sehr bereichernd. Lernen hat häufig damit zu tun Lernanlässe zu schaffen, und Interaktion zu ermöglichen. Wenn diese Konfrontation mit dem Neuen (hier jetzt ein Sprung in die Bildungstheorie) zusammen mit anderen Lernern erfolgt, spricht vieles dafür, dass dies förderlich ist. Damit sind wir mitten in der Diskussion des Peer-Learnings, und in der Entgrenzung des Lernens (Kirchhöfer, 2005).

Mit Blick auf Rolf Schulmeisters Vortrag zu „den Erfolgsfaktoren des Lernens“ und dem Workshop zu Qualitätskriterien von Moocs möchte ich die Frage aufwerfen: ob man nicht die Lerner entscheiden sollte, was für sie erfolgreiches Lernen ist? Es klingt komisch, aber kann es nicht sein, dass sie die Qualität des Lernens an anderer Stelle zeigt -> z.B. im Privatleben, im sozialen Engagement oder im Job? Exkurs: Kürzlich wurde Jemandem in Heidelberg vorgeworfen einen sehr guten Job in der Schweiz bekommen zu haben, obwohl doch andere Studierende mit besseren Noten noch arbeitslos seien. Man fragt sich, ob das Studium (natürlich nur bezogen auf den Aspekt der Beschäftigungsfähigkeit!!!) das richtige geprüft hat.

Merker

Dank Ulf Ehlers und seinen Überlegungen im o.g. Workshop zur Mooc Qualität nehme ich für mich persönlich von der GMW auch direkt einen Lösungsansatz mit. Wie wäre es, wenn wir die sogenannten Badges (http://openbadges.org; 2013-09-08) weiterdenken. Man könnte ja sagen, die Institution gibt den Umfang mit der Art des Badges an (soetwas gabe es ja beim coer13 auch schon) und der Lernende ergänzt seine persönlichen Lernziele. Damit wäre beispielsweise gut nachvollziehbar, warum jemand an einem Mooc nur von Woche 3-8 teilnimmt.

-> Auf meiner imaginären Gedankenliste sind somit „ rollenspezifische, personalisierte Badges“ (RPBs). Die Dokumentation könnte über sehr vereinfachte E-Portfolios erfolgen. Wie diese  dem „minimalismus Gedanken“ angenähert werden habe ich mir auch schon überlegt… dazu aber mehr, wenn ich mit Max Völkel von Calpano gesprochen habe, vielleicht geht’s ja noch einfacher 😉

Body of Knowledge (Campus Westend Frankfurt)

Body of knowledge

KIRCHHÖFER, D. (2005). Grenzen der Entgrenzung : Lernkultur in der Veränderung:  Frankfurt am Main, Lang.

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