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Archive for June, 2013

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Rahmen der Veranstaltung “Digitale Welten. Politische Bildung im Internetzeitalter” bei der Akademie für politische Bildung Tutzing durfte ich Lutz vertreten und einen Vortrag/ Workshop zum Thema “Interaktive Bildungssendungen” halten (Folien hier: http://de.slideshare.net/ittnerfa/interaktive-bildungssendungen). Aufhänger dafür war “Dossenheim zur Kreidezeit” (Link siehe Präsentation bzw. hier).

Im Gespräch mit Herrn Dr. Schröder (Tagungsleitung) und den Teilnehmern beim Frühstück wurde jedoch klar, für die Teilnehmer ist es spannender etwas Praktisches zu tun. Drum habe ich mich bemüht einige Aspekte der Interaktivität erfahrbar zu machen, z.B. indem wir gemeinsam in einem Piratpad gearbeitet haben. Dabei möchte ich die folgenden Aspekte herausstreichen:

  • Die Teilnehmer waren es nicht gewohnt, dass andere sofort Ihre Arbeit sehen konnten und fühlten sich zu Anfang unsicher
  • Viele waren verblüfft wie schnell man so gemeinsam an Texten arbeiten kann, aus meiner Sicht kam sogar ein Spieleffekt auf (Einige Teilnehmer wollten es einfach direkt ausprobieren)
  • Die ursprüngliche Annahme, dass das Tippen am Computer immer nur Chatten sei, wurde hinterfragt

Was mir darüber hinaus besonders gefiel, war das “sich einlassen auf das Neue”. Ich hätte erwartet, dass vor allem die üblichen Bedenken bzgl. Datenschutz, Zeitverschwendung und Unkontrollierbarkeit der Inhalte aufkämen… Dem war abgesehen von einigen Ausnahmen jedoch nicht so. Von daher habe ich die Hoffnung, dass die Impulse dazu führen sich dem Wandel des Lernens zu stellen… auch da mein Beitrag flankiert wurde von Guido Brombachs (@Gibro) Vortrag, dem von Ute Demuth und Anselm Sellen.

Kurz gesagt, der Workshop hat mir sehr viel Freude bereitet, es waren spannende Gespräche vor, während und nach dem offiziellen Programm … und ja, das will ich nicht verschweigen, die Location war auch traumhaft (siehe Bild unten :-).

Von daher hoffe ich auf eine weitere Gelegenheit dort wirken zu dürfen und freue mich jetzt auf meine Rolle als Teilnehmer beim Workshop zur “qualitativen Inhaltsanalyse” nach Mayring, mit P. Mayring in Klagenfurt am Wörthersee  (http://qualitative-inhaltsanalyse.uni-klu.ac.at/QIA.html)

 

 

Tutzing_Akademie

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Erfahrungen

Für mich war der Writersworkshop einer der Höhepunkte des Juni-Kolleg in Krems. Zum einen weil ich sehr auf das Format gespannt war – denn obwohl ich im Orga-Team war, habe ich ja noch nie einen erlebt – zum anderen weil ich sehr viel Arbeit in das Paper des Workshops investiert habe und mich da natürlich das Feedback der anderen Teilnehmer interessiert (der Erstellungsprozess ist teilweise hier dokumentiert, Danke Dir nochmal Nina!).

Um ganz ehrlich zu sein, mir war ein wenige Bange ob des Feedbacks. Denn auch wenn laut Plan vor allem die Wertschätzung im Vordergrund steht und ich weiß, dass dies im Kolleg eh intensiv gelebt wird… für mich ging es einfach um Viel, da das Paper zentral für meine aktuellen Überlegungen in der Diss. ist. Hinzu kommt, dass ich vergangene Woche in St. Gallen auf dem SCIL Congress nochmal viele Anregungen bekommen habe, vor allem durch das Paper über Lernkulturen an Hochschulen (Jenner – hier) und die Gespräche mit den DoktorandInnen von SCIL/ der HSG.

Die Teilnehmer des WW haben es jedoch geschafft, Wertschätzung zu vermitteln und rege über Verbesserungsvorschläge zu diskutieren. Ich habe mir vieles an Anregungen mitgenommen und werde dies in den kommenden Tagen auswerten. Dabei war es für mich besonders überraschend, in welche Richtungen die Teilnehmer weiter gedacht haben. Diese Impulse greife ich auch gerne auf um zu beschreiben a) was ich nicht meine b) wo ggf. noch Erweiterungen möglich sind.

Outcomes

Die Outcomes des WW sind vielfältig und reichhaltig. Aus diesem Grund möchte ich die wichtigsten Aspekte heute nur stichpunktartig nennen um ggf. später darauf zurück zu kommen.

  • Viele wichtige Hinweise in den Grauzonen der Zitation (Ausführlichkeit; Umgang mit Webquellen)
  •  Hinweise zur Nutzung von Grafiken und Tabellen
  • Hinweise zu den Schwächen meines Schreibstil (Orientierung, Komplexität), und zu fehlenden Erläuterungen
  • Ein guter Eindruck, über die Themen der anderen, da sehr intensive Auseinandersetzung
  •  Ein Grundverständnis über den Ablauf des Formats WritersWorkshop (Gosh; Ungosh)
  • Zusätzliche Orientierung wo meine Diss. hinlaufen könnte.

Findings

Das Format WW hilft zu verstehen was Andere in die eigenen Texte hinein interpretieren und welche Formulierungen und Argumentationsketten hilfreich sind. Damit ist es eine wunderbare Möglichkeit meinen eigenen Stil zu verbessern bzw. zu verfeinern. Dies ist mir wichtig, da meine Texte etwas verändern sollen, was sie jedoch nur vermögen, wenn man sie auch versteht – und es zumindest grob in die Richtung geht, die ich dabei im Sinn hatte.

Das Format Writers-Workshop hat einige Tücken, wird aber grundsätzlich unterschätzt. Es ist eine wunderbare Form um in der Diskussion bestimmte Dinge besser zu verstehen und sich zu entwickeln. Klare Empfehlung an alle dies auszuprobieren.

Im eigenen Stil gibt es einige Grauzonen was die Menge und die Dichte an Zitationen angeht. Ich muss mich noch daran gewöhnen eigene Gedanken so zu formulieren/ Inputs so zu praphrasieren, dass es nicht nervig ist aber eben auch kein Plagiat.

Mein Schreibstil wird als „episch“ und „schön“ beschrieben, aber auch als unverständlich. Ich muss klarer herausarbeiten wo meine Argumentation hinläuft und dem Leser mehr Orientierung geben.

 

Früchte der Arbeit (Erbeere)

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Seit Mittwoch bin ich in Krems zum Kolleg. Durch die frühe Anreise war es möglich in Ruhe in Krems anzukommen, Freunde zu treffen und neue Bekanntschaften zu schließen. Kurzum, es war eine gute Basis für ein spannendes Kolleg.

Neuerungen

Seit letztem Semester ist es Pflicht seine Dissertationsvorhaben dem Beirat des Kollegs vorzustellen, nur so kann man einen Betreuer formal zugeteilt bekommen. Am Donnerstag waren die ersten 4 Präsentationen – doch nur eine von vier (1 aus 4) wurde angenommen. Wie eine Kommilitonin bemerkte, waren sowohl die Professoren als auch die Präsentierenden sehr aufgeregt. Dies wird sich zeitnah sicher legen, drum mache ich mir deswegen wenig Sorgen – mag mich aber da gut auf November vorbereiten (plane dann meine Vorstellung)

Die Zweite Neuerung betrifft Kurzvorträge durch Kollegiaten im Rahmen des Community Treffens. 9 Themen wurden vorgestellt, von “3D Printing (Rapid Prototyping)” bis zu “MOOCS” (Massive Open Online Courses). Diese Neuerung bringt zwei Bereicherungen mit sich. Zum einen aktiviert sie die Doktoranden, indem sie die Aktivität von den Professoren auf die Lernenden verlagert. Zum zweiten ist es eine schöne Möglichkeit einen Überblick über Trends bzw. aktuelle Entwicklungen zu bekommen, insbesondere diesmal beim Thema Horizon Report (Zusammenfassung siehe Peter Baumgartner hier).

Was war wichtig

Um ehrlich zu sein, waren in diesem Kolleg vor allem die Gespräche in den Pausen entscheidend. Zum einen um gemeinsame Überlegungen zu unseren Dissertationsvorhaben zu besprechen, um nächste Treffen zu vereinbaren (Peer-Learning) – aber auch um bestehende Kontakte zu pflegen, zu vertiefen oder manches wieder auf die Spur zu setzen…

Nächste Schritte Diss.

Dazu rechne ich auch das Abschlussgespräch mit Peter Baumgartner heute Nachmittag hinsichtlich meiner Diss. Dieses war sehr konstruktiv und es scheint als wäre auf Basis der Arbeiten von Dieter Euler zu Lernkultur ein Weg gefunden, mit dem ich einen relevanten Beitrag für die Wissenschaft leisten könnte – und der zugleich auch praktische Auswirkungen haben könnte.

Vorab nun erstmal Stichworte:

  • Video
  • Logik der Lernkulturdimensionen
  • Ganzheitliche, holistische Betrachtung über Lernsettings und -arrangements hinaus
  • Kontext und Anpassungsfähigkeit (Vigotsky ZPD)
  • Empirische Erhebung

Krems Blümchen

(Bildquelle: Nina Grünberger)

Manches ist noch recht unscharf, doch zeigen sich langsam erste Blüten

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